17. Februar 2010

SEM und der Einfluss auf TV-Werbung

Aus einer aktuellen Werbewirkungsstudie TV-Werbung: “Niemals ohne Suche des Bundesverbands Digitale Wirtschaft.” geht hervor, das sich die Werbewirkung von TV-Spots durch das paralle Einsetzen von Suchmaschinenmarketing deutlich steigern lässt. Die TV-Spots und Suchwortaktivitäten der Marken “Audi”, “Casio”, “HUK-Corburg” sowie “ING-DiBa” waren die Basis für die Erhebung.

Die Studie zeigt auf das SEM (Search Engine Marketing) parallel zu TV-Spots, die Markenbekanntheit um ca. 42 Prozent erhöht, das Image der Marke um ca. 28 Prozent steigert, allgemein die Werbewirkung in Bezug auf Relevanz und Weiterempfehlung um ca. 44 Prozent steigert, die Kontaktdauer zu einer Marke um 50 Prozent erhöht und die Klickrate auf Suchwortkampagnen fast verdoppelt.

Suchmaschinenmarketing ist ein Teil des Marketingmix und fast für jeden Unternehmer unverzichtbar geworden. Die Studie zeigte mit ihren Ergebnissen vor allem, wie wichtig das Zusammenspiel von TV-Werbung und SEM ist. Auch die gründliche Recherche von verwendeten Suchwörtern, die gebucht werden, wurde deutlich gemacht.

Suchbegriffe die von Unternehmen nicht gebucht werden sind ungenutzte Chancen um mit potenziellen Kunden KOntakt aufzunehmen. Ohne dem parallel eingesetzen SEM zu TV-Spots, kann es sogar zu einer abschwächung der Werbewirkung und zu einer stärkung der Konkurrenz führen, meint Philipp von Stülpnagel, Unileiter SUchmaschinenmarketing im BVDW.

TV-Spots lösen ein gesteigertes Informationsbedürfniss bei Usern im World Wide Web aus. Setzt man also kein SEM gezielt ein, kann es sein das die Konkurrenz gestärkt wird, weil diese die relevanten Suchbegriffe für Kampagnen gebucht hat.

Die komplette Studie kann kostenlos beim BVDW runtergeladen werden: zum Download

24. August 2009

Werbe-Clip in Magazin

Was sich wie Sience Fiction anhört, hat jetzt die US-Zeitschrift “Entertainment Weekly” angewendet. Die Zeitung wurde kürzlich mit einer integrierten Video-Anzeige ausgeliefert. Dabei waren CBS (US-TV-Sender) und “Pepsi” die ersten Kunden. Die Anzeige besteht aus einer Doppelseite mit einem integrierten LCD-Display (320 x 240 Pexel). Das Werbevideo wird durch einen Chip abgespielt, sobald das Heft aufgeschlagen wird. Entwickler dieser Technik ist “Americhip”. Bis zu 40 Minuten Video sollen auf den Chip passen sowie eine Energiekapazität für 70 Minuten. Und geht die Power doch aus, kann das “Magazin” per USB-Anschluss wieder aufgeladen werden. Zusätzlich soll man die Möglichkeit haben weitere Inhalte herunterzuladen. Diese Technik ist nicht ganz neu, bereits im Oktober 2008 setzte die Zeitschrift “Esquire” dieses Werbemittel ein. Allerdings bot das halbanimierte E-Ink-Cover keine interaktive Steuerung an.