31. Oktober 2011

TweetDeck und SEO

Über Twitter haben bestimmt die meisten gehört. Aber was ist TweetDeck und wie funktioniert diese Anwendung? TweetDeck ist ein persönlicher Echtzeit-Browser, der dem Nutzer die Vernetzung mit eigenen Kontakten bei Twitter, Facebook, LinkedIn und viele anderen Social-Media-Seiten ermöglicht. Kann diese Software für die SEO-Branche hilfreich sein? Es wird natürlich nicht schaden. Man sollte TweetDeck nicht als das einzige Tool, aber als durchaus eine zusätzliche Anwendung benutzen.
Vorteil von Tweetdeck ist, dass man dieses Tool sehr genau für die gewünschten Keywords oder Themenbereiche einstellen kann. Dafür bietet die Anwendung thematiche Kanäle, die man für gewünschte Wörter einstellen kann. An erster Stelle sollte man sich entscheiden, mit welcher Social-Media-Seite TweetDeck verbunden werden soll. Diese Beschreibung konzentriert sich auf der Zusammenarbeit von TweetDeck und Twitter.
Man nehme zum Beispiel das Keyword PHP Programmierer und stelle für dieses eine Benachrichtigung in Form eines Kanal ein. Der Nutzer wird dann jedes Mal benachrichtigt, wenn irgendjemand einen Tweet mit diesem Wort postet. Daraus entstehen noch keine Vorteile für die SEO-Branche. Wenn man aber die einzelnen Tweets zum gewünschten Keyword analysiert, findet man meistens URLs von verschiedene Webseiten. Sehr oft sind es Jobanzeigen. Diese führen aber manchmal zu den Webseiten der Unternehmen, die potentielle Kooperationspartner sein könnten.
Man muss nicht immer nur Kanäle für die gewünschten Keywords einstellen. Auch Themen, wie „Linkaufbau“ oder „Linkkooperation“ können hilfreich sein. Solche Kanäle bieten Tweets über Webseiten, die entweder einen Linktausch bieten, oder über welche, die an einer Linkkooperation interessiert sind.
Wichtig ist, dass die Kanäle ziemlich genau eingestellt sind. Hat man zum Beispiel ein Keyword C Programmierer, bekommt man auch Tweets mit dem Suchwort Programmierer. Das ist aber sogar besser, da man in diesem Fall themenähnliche Seiten kontaktieren kann. Dadurch bekommt man möglicherweise einen wertvollen Linktausch mit einer themenrelevanter Seite und es ist kein sogenannter eins zu eins Tausch, denn die Suchmaschinen nicht unbedingt mögen.

17. Februar 2010

SEM und der Einfluss auf TV-Werbung

Aus einer aktuellen Werbewirkungsstudie TV-Werbung: “Niemals ohne Suche des Bundesverbands Digitale Wirtschaft.” geht hervor, das sich die Werbewirkung von TV-Spots durch das paralle Einsetzen von Suchmaschinenmarketing deutlich steigern lässt. Die TV-Spots und Suchwortaktivitäten der Marken “Audi”, “Casio”, “HUK-Corburg” sowie “ING-DiBa” waren die Basis für die Erhebung.

Die Studie zeigt auf das SEM (Search Engine Marketing) parallel zu TV-Spots, die Markenbekanntheit um ca. 42 Prozent erhöht, das Image der Marke um ca. 28 Prozent steigert, allgemein die Werbewirkung in Bezug auf Relevanz und Weiterempfehlung um ca. 44 Prozent steigert, die Kontaktdauer zu einer Marke um 50 Prozent erhöht und die Klickrate auf Suchwortkampagnen fast verdoppelt.

Suchmaschinenmarketing ist ein Teil des Marketingmix und fast für jeden Unternehmer unverzichtbar geworden. Die Studie zeigte mit ihren Ergebnissen vor allem, wie wichtig das Zusammenspiel von TV-Werbung und SEM ist. Auch die gründliche Recherche von verwendeten Suchwörtern, die gebucht werden, wurde deutlich gemacht.

Suchbegriffe die von Unternehmen nicht gebucht werden sind ungenutzte Chancen um mit potenziellen Kunden KOntakt aufzunehmen. Ohne dem parallel eingesetzen SEM zu TV-Spots, kann es sogar zu einer abschwächung der Werbewirkung und zu einer stärkung der Konkurrenz führen, meint Philipp von Stülpnagel, Unileiter SUchmaschinenmarketing im BVDW.

TV-Spots lösen ein gesteigertes Informationsbedürfniss bei Usern im World Wide Web aus. Setzt man also kein SEM gezielt ein, kann es sein das die Konkurrenz gestärkt wird, weil diese die relevanten Suchbegriffe für Kampagnen gebucht hat.

Die komplette Studie kann kostenlos beim BVDW runtergeladen werden: zum Download

11. Januar 2010

Steuern für Online Werbung

Bisher war Online Werbung Steuerfrei, doch das kann sich bald in Frankreich ändern. FRankreich stellt Ãœberlegungen an, ob man nicht Online Werbung besteuern sollte. Diese Idee wurde an den Kulturminister FRankreichs, Frédérich Mitterrand, von der Regierungskomission vorgeschlagen. Betroffen von dieser Steuer wären vor allem die Internet-Riesen wie z. B. Yahoo, Facebook oder Google, da diese am meisten vom ONline-Werbegeschäft profitieren. Ob man die Maßnahme der sogenannten “Google-Steuer” fortführen oder gar umsetzen wird, weis man bisher nicht. Besteuert werden soll Internet Werbung mit 1% bis 2 % was dem Land Einnahmen von 10 – 20 Millionen bringen könnte. Dabei wäre es egal ob die werbende Firma in der Europäischen Union ansässig ist. Juristisch gesehen wäre diese Regelung durchaus denkbar, da es eine ähnlich Besteuerung auch im Bereich der Versicherungen gibt. Die Reaktion der Komission ist eine Antwort auf die kritisierenden Äußerungen der Presse. Schließlich schöpfen die Suchmaschinen Google und Yahoo am meisten von der Internet Werbung ab, greifen auf Inhalte der Verlage zu ohne diese an irgendwelchen Erträgen zu beteiligen.

Bleibt die Frage zu klären wie hart eine solche Besteuerung kleine bis mitelständische Unternehmen, die im Internet werben, treffen würde. Die großen würden sicherlich mit einer solchen Besteuerung noch zurecht kommen, für kleinere Firmen wäre es aber ein weiterer Punkt wo Gelder an den Staat abgeführt werden müssten.

23. September 2008

Religiöse Werbung von Google gestattet

Laut Bericht der “New York Times”, will Google in Zukunft auch religiöse Werbung auf seiner Seite zeigen. Damit hat sich der Internet-Riese einer KLage vom April des letzten Jahres gebeugt. Der britische Verein und Gegner von Abtreibung, die “The Christian Institute”, warf dem Unternehmen diskriminierung aus religiösen Gründen vor. Dieser Vorwurf entstand durch die Ablehnung einer Anti-Abtreibungs-Kampagne. Google lehnte es ab diese Kampagne auf Google-Sites zu schalten, wodurch der Streit entstand. Google selbst bestätigte das, dass Unternehmen die Richtlinien zu “Abruch von Schwangerschaft” geändert hatte, da dieses Thema ein extrem gefühlsgeladen ist. Google wollte keine Partei ergreifen hieß es die letzten Monate. Darufhin prüfte Google seine Richtilinien, ob diese auch auf dem neusten Stand sind. Google passe darauf seine Werberichtlinien an, so das religiöse Gruppen auch werben können. Bisher war es nur nichtreligiösen Gruppen möglich, unter dem Stichwor “Abtreibung” zu werben, was meist Ärzte sind. Doch jetzt soll es auch religiösen Vereinen und Gruppen möglich sein, unter Verwendung dieses Stichwortes Werbung bei Google zu machen. Die Schaltung der Werbung wird aber nur gestattet, solange die Werbenden an Fakten halten und nicht nur auf emotionale Art und Weise werben.