01. März 2010

Paris Hilton – Erniedrigende Werbung für Blondinen

Mit einem neuen Werbespot für eine Biermarke, sorgt die Jetsetterin Paris Hilton in Brasilien für Aufruhr. Eine Regierungssprecherin musterte den Spot als eniedrigend für Blondinen. Für Paris ist dieser Spot genau das, was sie wollte. Im Spot istz die Hilton in einem Appartment in Rio de Janeiro zu sehen. Leicht bekleidet und wie immer sexuell provozierend holt sich die 29-jährige eine Bierdoese aus dem Kühlschrank. Dabei wird sie von einem Mann in einem Haus gegenüber beobachtet und fotografiert. Zum Applaus anderer Nachbarn öffnet Paris Hilton schlißlich die Dose “Devassa Bem Loura” und tanzt vor dem Fenster. Was bei den einen Zuspruch findet, lehnen andere strikt ab. So klagen das nationale Sekretariat für Frauenpolitik, die private Regulierungsagentur Conar und verbraucher gegen den Spot. Die Werbung erniedrigt besonders blonde Frauen, erklärte eine Sprecherin der zuständigen Regierungsabteilung. Es sind schon zahlreiche Beschwerden auf Grund des Werbe-Spots eingegangen. Problem sei nicht die Knappheit an Kleidung sondern die “sinnliche Natur” der Werbung. So etwas sei zwar auch in anderen Werbefilmen in Rio zu sehen, jedoch liegen die mit Bikini bekleideten Damen üblicherweise am Strand.

3 Kommentare

1. Volker Berlin schrieb am 20. August 2010 um 13:11

Richtiges Targeting ist eben das A&O auch in der Imagefilm Produktion, d.h. lokal zu den Menschen gehen und erstmal scrennen was Sache ist…

2. Dude schrieb am 13. September 2010 um 11:18

auch wenn ich paris hilton schrecklich finde, sie ist wenigstens eins nicht: politisch korrekt! dass sich leute über sowas echauffieren können zeigt in welchen zeiten wir leben, gruselig

3. marc schrieb am 11. März 2011 um 07:01

Paris ist sich nun mal für nichts zu schade. Ich frage mich auch, warum sie sich für solche Werbegeschichten hergibt – genug auf der hohen Kante hat sie ja. Will sie ihr eigenes Geld verdienen, könnte sie das ja mit anderen Mitteln machen. Blut spenden zum Beispiel – wirft zwar nicht so viel ab wie ein Werbespot, hilft aber um ein vielfaches mehr die Welt ein stückweit besser zu machen. Und wenn man drum herum auch noch eine intelligente Kampagne strickt, gewinnt man vielleicht sogar noch ein paar mehr Menschen, die sich sonst nicht getraut hätten. Hoch anrechnen würde ich ihr ja eine Knochenmarkspende.

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