20. Oktober 2009

Verbot für Actimel-Werbung in Grossbritanien

In Grossbritanien hat jetzt die Werbeaufsicht ASA einige Werbespots des Danone-Produktes „Actimel“ verboten. Die Werbeaufsicht sieht es nicht als erwiesen, das Actimel eine förderliche Auswirkung auf die Gesundheit von Kindern hat, wie es in den Werbespots gesagt wird. Seit August werden diese Spots nicht mehr gesendet, wie Danone erklärte. Bei den Spots wurde erklärt das die Abwehrkräfte von Kindern gestärkt werden. Auch der Schriftzug „wissenschaftlich erwiesen“ war in den TV-Spots eingeblendet. Laut Danone wurde die positive Wirkung von Actimel durch 23 Studien bewiesen. An diesen Studien waren mehr als 6000 Personen aller Altergruppen beteiligt. 8 von diesen Studien wurden sogar mit Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren durchgeführt. Jedoch sieht die ASA das als nicht als wissenschaftlichen Beweis, da die Studien auf Grund ihrer Teilnehmer nicht auf das Zielpublikum übertragen werden kann. Bei der Studie wurden teilweise Durchfallkranke Kinder in indischen Krankenhäusern überprüft, bei einer anderen Babys. Andere Studien waren genau so wenig überzeugend für die Werbeaufsicht, da die Kinder teilweise doppelt (also 200 Gramm) so viel Actimel trinken mussten als Danone empfohlen hatte. Die Erklärung Seitens Danone zu diesem zu letzt genannten Punkt: „um sicher zu gehen, dass sie wenigstens eines leertrinken“.

4 Kommentare

1. ******** schrieb am 20. Dezember 2009 um 18:59

An sich n cooler post, aber kannst beim nächsten mal n bisschen detailierter sein?

2. David schrieb am 02. März 2010 um 14:50

cool…

3. Cornelia schrieb am 31. August 2010 um 13:06

Antwort: Ich interessiere mich auch für gesunde Ernährung und da taucht Actimel sowie andere oft als Beispiel für Werbelügen auf. Die Produkte sind zwar nicht schlecht, aber eigentlich mehr Kalorienbomben als wirklich etwas für die Gesundheit. Die wirklich gesunden Sachen gibts im dem Markt direkt vom Bayern 🙂

4. Foto-Janssen schrieb am 12. September 2010 um 03:59

Finde ich gut das da durchgegriffen wird. Bei uns darf viel zu viel behauptet werden ohne das es Konsequenzen hat.

“um sicher zu gehen, dass sie wenigstens eines leertrinken”.
Das war ein sehr talentierter Pressesprecher *g*

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