19. Februar 2008

Vertriebspartner mit harten Werbestrategien

Erst vor kurzem ging die Verbraucherzentrale in Berlin gegen „freenet“ vor, da es mehrere Beschwerden gegen das Unternehmen gab, wegen belästigenden Telefonanrufen. Doch damit nicht genug, jetzt schob „freenet“ noch mal nach. Einige Bürger bekamen in letzter Zeit Auftragsbestätigungen von der AG zugesandt obwohl zu keinem Vertragsabschluss gekommen ist.
In einigen Fällen verweigerten auch die Konsumenten die Unterschrift auf dem ausgefüllten Antrag und bekamen kurz darauf dennoch eine Auftragsbestätigung. Besonders dreist sind aber die Fälle, bei denen selbst diejenigen einen Internet-Anschluss bestellt haben sollen, die noch nicht mal einen PC besitzen. „Freenet“ äußerte sich aber nicht besonders betroffen darüber. Es sei mehr das verschulden einzelner Vertriebspartner, auf die nur mit den entsprechenden Konsequenzen Einfluss genommen werden kann.
Ganz so einfach kann es sich „freenet“ aber nicht machen, da jedes Unternehmen auch Verantwortung für das Verhalten seiner Vertriebspartner übernehmen muss. Mittler weile wurde das Unternehmen auch schon abgemahnt und sollten sich die Verantwortlichen nicht einsichtig zeigen würd man von einer Klage nicht absehen können. Das ist auf jeden Fall keine Art Kunden zu werben, auch wenn der Konkurrenzdruck in der heutigen Zeit besonders groß ist.