30. November 2007

Mehr Werbung im TV

Wer kennt das nicht, gerade wird es spannend im Film und plötzlich kommt Werbung. Das kann einen schon manchmal ärgern. Doch in Zukunft muss man damit rechnen das die Häufigkeit der Werbung im Fernsehen zunimmt. Denn erst kürzlich hat das Europa-Parlament die Richtlinien von 1989 für Werbung im TV überarbeitet und so die Vorschriften für Werbeunterbrechungen gelockert. Die neuen Regelungen sehen vor das Werbung im TV jetzt alle halben Stunden statt 45 Minuten ausgestrahlt werden darf. Zudem wurde die Grenze von 3 Stunden Werbung pro Tag aufgehoben. Allerdings bleibt die Grenze von 12 Minuten pro Stunde weiter bestehen. Außerdem ist es jetzt offiziel erlaubt, gezielt ein Produkt in einem Film zu platzieren, wofür der Hersteller natürlich zahlen muss. Werbung in Kindersendungen ist aber nur dann erlaubt, wenn die jeweilige Sendung länger als 30 Minuten ist. Dabei hofft das Europa-Parlament, das die Medien in Kindersendungen auf Werbung für zuckerhaltige und dickmachende Nahrungsmittel verzichtet. Für die Umsetzung dieser neuen Regelungen, haben die EU-Länder insgesamt 2 Jahre Zeit. Zuschauer müssen also demnächst mit mehr Werbung und weniger Unterhaltung rechnen.

23. November 2007

Renault stoppt Werbung

Eigentlich wollte der Automobilhersteller Renault sich nur Kundenfreundlich darstellen, doch mit der letzten Werbung ging da wohl was schief. Die Werbung versprach, das kein Renault-Händler „nein“ zu seinen britischn Kunden sagt. Hört sich doch gut an, da werden Kunden-Träume war. Der verkäufer sagt zu nichts nein. Dch ganz so gut war es am Ende doch nicht. Renault stoppte die Werbung, nachdem mehrere Beschwerden bei der Werbe-Aufsichtsbehörde ASA eingegangen waren. Ausschlaggebend für diese Beschwerden war eines der drei Motive der Kampagne. Auf dieser versprach Renault das „N-Wort“ nicht mehr zu benutzen. Schlecht an der ganzen Sache ist, das als „N-Wort“ im Englischen der rasistische Ausdruck „Nigger“ umschrieben wird. Ein Firmensprecher von Renault sagte der Zeitschrift „Independent“, das es nicht beabsichtigt gewsen sei, und es sich um ein Missverständnis handelt. Renault hat jetzt das komplette Motiv aus der Werbekampagne gestrichen. Diese Beschwerde war nicht die erste die gegen Renault gerichtet war. Bereits im Jahr 2004 hatte Renault ärger wegen eineem Spot im TV bekommen. Damals hieß es die Werbung macht sich über Menschen lustig die an Parkinson leiden. Grund dafür war, das in dem Spot ein Renault Megane an Menschen vorbeifuhr und diese zu zucken begannen.

13. November 2007

DoubleClick und Schadsoftware

DoubleClick ist sehr bekannt in der Werbebranche, schon weil es einer der größten Werbevermarkter der Welt ist. Zum anderen hört man viel über das Unternehmen, da es zur Zeit von dem Werberiesen Google übernommen wird. Doch auch schlechte Sachen hört man gerade. So soll DoubleClick an der Verbreitung von Schadsoftware beteiligt sein. Diese Schadsoftware sollen mittels Werbebanner verbreitet worden sein. Vor allem auf bekannten Werbeportalen, wie auch CNN, wurden die Banner eingesetzt. Auf den ersten Blick sehen die Banner unscheinbar aus und lassen nichts böses vermuten. Klickt der User jedoch auf den Banner wird die gefährliche Schadsoftware „WinFixer“ installiert. Diese ist, zum Ärger des Users, sehr schwer zu entfernen. Diese Software, ist sie einmal installiert, gibt dann ständig falsche Warnungen aus. Der User soll dazu bewegt werden die entsprechende Software, zur behebung des Problems, zu kaufen. Double Click führte daraufhin ein Sicherheitssystem ein, das verhindern soll, das Malware verseuchte Banner in die Auslieferung gelangen. Auch das zu Yahoo gehörende Unternehmen Right Media hatte erst kürzlich gleiche Probleme. Für Programmierer von Malware sind solche großen Werbevermarkter wie DoubleClick und Right Media sehr interessant, das sie eine hohe Reichweite haben. Mit solch illegalen Aktivitäten lässt sich schnell viel Geld verdienen.

08. November 2007

Video-Werbung ist die Zukunft

Werbebotschaften in Videos, das ist die Zukunft sagt Christoph Schuh, Marketingleiter von Tomorrow Focus. alles spricht dafür, den das Video Advertising wächst immer schneller. 490 Millionen Dollar wurden 2006 für Werbe-Videos im Netz ausgegeben und auch in Deutschland rechnet man in diesem Jahr mit Ausgaben von ca. 80 Millionen Euro. Im Jahr 2011 rechnet man sogar mit mehr als 200 Millionen Euro Umsatz durch Video-Werbung. Werbung mit Videos und clips im Internet, sind ein gezielter Schalg gegen TV-Sender, da man im Internet sehr viel gezielter Werbung betreiben kann. Durch die immer weiter wachsende User-Anzahl im Netz kann man langfristig das Verhalten aufzeigen und den Übergang vom TV auf das Web erkennen. Entwickelt sich da eine ernstzunehmende Konkurrenz für das Fernsehn?

02. November 2007

Europäer glauben Online-Werbung nicht

Bei einem Vergleich von Konsumentenmeinungen in 47 Ländern, fand man heraus das die Deutschen am wenigsten der Online-Werbung glauben. Deutsche vertrauen mehr der Mundpropaganda, zumindest liegt da die Vertrauensquote bei 67%. Im Gegensatz dazu glauben Bewohner von den Philippinen, Brasilien und Mexiko sehr viel mehr den Versprechungen der Werbetreibenden. Hongkong Taiwan und Indonesien, stehen insgesamt auf den ersten Plätzen und glauben am ehesten den Nachrichten aus der Online-Werbung. Deutschland steht dabei wie immer auf dem letzten Platz. Wenn man allerdings hört „glaubt“, dann kommt das rüber als wenn in der Werbung nie die Wahrheit gesagt wird und man an das ganze glauben muss. Gut, bei manchen Sachen muss man halt viel Fantasie haben.